Sighisoara: Am Ursprung der Dracula-Legende

11.11.2015 | Reisen

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Die dominante Bergkirche ist eines der Wahrzeichen Sighisoaras, wo 1431 Vlad Tepes, der spätere Herrscher der Walachei und Buchvorlage für Bram Stokers “Dracula” geboren wurde.

Pittoreskes Monument deutsch-ungarisch-rumänischer Siedlungsgeschichte in Siebenbürgen.

Sighisoara - Ursprung der Dracula Legende

Sighisoara – Blick über Kopfsteinpflaster mittelalterlicher Gassen auf die Bergkirche.

Sighisoara - Ursprung der Dracula Legende

Sighisoara – Geburtshaus von Vlad Tepes

Es ist das zweite Mal nach 1981, dass ich in Sighisoara bin. Damals war ich Student, und zusammen mit einem Kommilitonen machten wir hier Station während einer Tramptour durch Transsilvanien.

Ich erinnere mich noch an den örtlichen Pfarrer, der uns erlaubt, unser Zelt im Hof der Bergkirche aufzustellen, und an die laute Orgelmusik aus dem Inneren der Kirche, von der wir am nächsten Morgen geweckt werden. Wir stecken unsere Köpfe aus dem Zelt und sehen junge Leute vorbeigehen auf ihrem Weg zur nahen Deutschen Schule. Wir wechseln ein paar Worte und sie nennen uns “Deutschländer” in ihrem typischen archaischen Dialekt.

Inzwischen, 34 Jahre später, gibt es kaum mehr ethnische Deutsche in der Stadt und die Kinder an der Schulpforte sprechen Rumänisch.

Eine eigenartige Stimmung erfasst mich an diesem grauen Novembermorgen inmitten einer menschenleeren, hinreißend schönen historischen Altstadt, in der die Händler gerade ihre Läden aufschließen und da und dort Nachbarn an den Straßenecken bei einem kurzen Schwatz beieinander stehen.

Sichtbar ist der Aufwand, der betrieben wird, um dieses Juwel mittelalterlicher Architektur zu erhalten. Und doch ist es sein morbider Charme, der diesen Ort für mich so authentisch macht.

Sighisoara: Am Ursprung der Dracula-Legende

11.11.2015 | Reisen

Es ist das zweite Mal nach 1981, dass ich in Sighisoara bin. Damals war ich Student, und zusammen mit einem Kommilitonen machten wir hier Station während einer Tramptour durch Transsilvanien.

Ich erinnere mich noch an den örtlichen Pfarrer, der uns erlaubt, unser Zelt im Hof der Bergkirche aufzustellen, und an die laute Orgelmusik aus dem Inneren der Kirche, von der wir am nächsten Morgen geweckt werden. Wir stecken unsere Köpfe aus dem Zelt und sehen junge Leute vorbeigehen auf ihrem Weg zur nahen Deutschen Schule. Wir wechseln ein paar Worte und sie nennen uns “Deutschländer” in ihrem typischen archaischen Dialekt.

Inzwischen, 34 Jahre später, gibt es kaum mehr ethnische Deutsche in der Stadt und die Kinder an der Schulpforte sprechen Rumänisch.

Eine eigenartige Stimmung erfasst mich an diesem grauen Novembermorgen inmitten einer menschenleeren, hinreißend schönen historischen Altstadt, in der die Händler gerade ihre Läden aufschließen und da und dort Nachbarn an den Straßenecken bei einem kurzen Schwatz beieinander stehen.

Sichtbar ist der Aufwand, der betrieben wird, um dieses Juwel mittelalterlicher Architektur zu erhalten. Und doch ist es sein morbider Charme, der diesen Ort für mich so authentisch macht.

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